BESS & Speicher

Flexibilität wird zum wirtschaftlichen Faktor.

Batteriespeicher verschieben Energie, begrenzen Lastspitzen und erschließen Flexibilität. Entscheidend ist nicht die Batterie allein, sondern das abgestimmte Zusammenspiel aus Anwendungsfall, Steuerung und Vermarktung.

01
PV & NETZ laden

02
Energie speichern

03
Lastspitzen senken

04
Flexibilität vermarkten

15-Minuten-Daten Basis der Auslegung

Mehrere kombinierbare Erlösquellen

Systemisch von Zelle bis Vermarktung

1 Potenziale

Behind-the-Meter und Front-of-Meter

Ein Speicher ist nur so gut wie sein Einsatzkonzept.

Mehrere Anwendungen können kombiniert werden. Ob das technisch und vertraglich sinnvoll ist, muss anhand realer Daten geprüft werden.

01

Peak Shaving

Lastspitzen können gezielt begrenzt werden. Relevant sind Leistungspreismodell, Lastgang, Netznutzungsregeln und verfügbare Speicherkapazität.

02

PV-Eigenverbrauch

Überschüsse werden zeitlich verschoben und später genutzt. Der Mehrwert hängt von Erzeugungs- und Verbrauchsprofil sowie Strompreisen ab.

03

Arbitrage

Lastspitzen können gezielt begrenzt werden. Relevant sind Leistungspreismodell, Lastgang, Netznutzungsregeln und verfügbare Speicherkapazität.

04

Netz- und Systemdienstleistungen

Je nach Standort und Marktzugang sind zusätzliche Flexibilitätsmärkte möglich. Präqualifikation und Vermarktungsvertrag sind zentrale Voraussetzungen.

02 Belastbare Prüfung

Entscheidungsgrundlage statt Schätzung

Welche Daten entscheiden über die Auslegung?

Kapazität und Leistung dürfen nicht pauschal gewählt werden. Ein belastbares Konzept bildet Nutzung, Zyklen, Alterung und Erlösquellen gemeinsam ab.

01

Lastgang und Netzbezug

Mindestens 15-Minuten-Werte, Leistungsspitzen, Schichtbetrieb, Eigenerzeugung und erwartete Verbrauchsänderungen.

02

Netz und Anschlussleistung

Bezugs- und Einspeisegrenzen, Netzanschlusspunkt, Messkonzept und Anforderungen des Netzbetreibers.

03

Betriebsstrategie

Prioritäten zwischen Peak Shaving, Eigenverbrauch, Handel und Reserven – einschließlich möglicher Nutzungskonflikte.

04

Technik und Sicherheit

Zellchemie, Leistungselektronik, EMS, Brandschutz, Standort, Temperaturführung und Notfallkonzept.

05

Degradation und Garantien

Zyklen, kalendarische Alterung, garantierter Durchsatz, Verfügbarkeit und Verantwortlichkeit im Servicefall.

06

Vermarktung und Verträge

Direktvermarkter, Handelsstrategie, Erlösteilung, Präqualifikation, Prognoserisiken und Abrechnung.

03 Struktur & Modelle

Das passende Modell
für Fläche und Unternehmen.

Welches Modell sinnvoll ist, hängt von Standort, Zielsetzung, Kapitalstruktur und Risikoprofil ab. Wir vergleichen die Varianten nachvollziehbar.

Gewerbespeicher

Hinter dem Netzanschluss für Lastmanagement, Eigenverbrauch und betriebliche Flexibilität.

01

Strom günstig laden

Der Speicher lädt aus PV oder in günstigen Zeitfenstern.
02

Verbrauch gezielt versorgen

Er gibt Strom bei Lastspitzen oder hohem Bedarf ab.
03

Kosten reduzieren

Netzbezug und Leistungsspitzen können sinken.

Kurz gesagt: Der Speicher arbeitet innerhalb des Unternehmens und optimiert dessen eigenen Strombezug.

PV-BESS-Hybrid

Gemeinsame Optimierung von Erzeugung, Anschlussleistung, Einspeisung und Vermarktung.

01

PV erzeugt Energie

Die Solaranlage liefert Strom abhängig von der Sonne.
02

Speicher verschiebt Energie

Überschüsse werden für einen späteren Zeitpunkt gespeichert.
03

System optimiert Nutzung

Eigenverbrauch, Einspeisung und Vermarktung werden abgestimmt.

Kurz gesagt: PV und Speicher werden als ein gemeinsames Energiesystem geplant und gesteuert.

Dach- oder Flächenpacht

Eigentümer stellen geeignete Flächen langfristig zur Verfügung und erhalten eine vertraglich geregelte Vergütung.

01

Netzstrom aufnehmen

Der Speicher lädt bei passenden Markt- und Netzsignalen.
02

Energie bereitstellen

Er entlädt bei höherem Wert oder Systembedarf.
03

Flexibilität vermarkten

Ein Vermarkter handelt die verfügbare Leistung.

Kurz gesagt: Das Geschäftsmodell basiert auf Strommarkt- und Netzdienstleistungen, nicht auf einem eigenen Verbrauch vor Ort.

Markterlöse und Einsparungen sind nicht garantiert. Sie hängen unter anderem von Preisentwicklung, Netzentgelten, Verfügbarkeit, Wirkungsgrad, Alterung und Vermarktungsvertrag ab.

04 Vorgehen

Von der ersten Prüfung bis zur belastbaren Entscheidung.

Jede Phase hat ein klares Ergebnis. So bleibt transparent, auf welcher Grundlage die nächste Entscheidung getroffen wird.

01

Datenanalyse

Lastgang, Markt- und Netzdaten werden auf nutzbare Flexibilität untersucht.

02

Use-Case-Modell

Anwendungen, technische Dimensionierung, Degradation und Erlösannahmen werden zusammengeführt.

03

Partner & Verträge

Technik, Finanzierung, Vermarktung und Verantwortlichkeiten werden verbindlich strukturiert.

04

Realisierung & Optimierung

Nach Netzanschluss und Inbetriebnahme wird die Betriebsstrategie überwacht und weiterentwickelt.

Projekt besprechen

Passt das Potenzial zu Ihrem Vorhaben?

Übermitteln Sie uns die wichtigsten Eckdaten. Wir ordnen das Projekt ein und besprechen die nächsten sinnvollen Schritte.